Sirenen heulen in ganz Österreich: Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2026

Zivilschutz-Probealarm 2026: Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr werden am 3. Oktober in ganz Österreich die Zivilschutzsirenen getestet. Zusätzlich werden Testmeldungen über AT-Alert ausgesendet.

  • Computerspiele.at
  • Anzeige

    Werbung auf imBezirk.at Gänserndorf!

  • ⚡ Piercinator.at – Dein Style. Dein Schmuck. Deine Piercings.

Am Samstag, 3. Oktober 2026, wird es in ganz Österreich laut: Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr findet der jährliche Zivilschutz-Probealarm statt. Dabei werden nicht nur die Sirenen getestet – auch das Warnsystem AT-Alert wird wieder Meldungen auf Mobiltelefone schicken. Grund zur Sorge besteht nicht: Es handelt sich um einen österreichweiten Test.

Warum heulen am Samstag die Sirenen?

Der österreichweite Zivilschutz-Probealarm findet traditionell am ersten Samstag im Oktober statt. Seit 1998 werden dabei die Warnsysteme in ganz Österreich überprüft.

Der Test verfolgt gleich zwei Ziele: Einerseits wird kontrolliert, ob die technischen Einrichtungen und Sirenen ordnungsgemäß funktionieren. Andererseits soll die Bevölkerung die unterschiedlichen Warn- und Alarmsignale kennenlernen und im Ernstfall richtig einordnen können.

Vier Sirenensignale werden getestet

Zwischen 12:00 und 12:45 Uhr werden insgesamt vier unterschiedliche Sirenensignale zu hören sein.

Sirenenprobe: Zunächst ertönt für 15 Sekunden ein gleichbleibender Ton.

Warnung: Ein drei Minuten langer gleichbleibender Dauerton bedeutet im Ernstfall eine herannahende Gefahr. Die Bevölkerung sollte dann Radio oder Fernsehen einschalten und die behördlichen Informationen beachten.

Alarm: Ein eine Minute dauernder auf- und abschwellender Heulton signalisiert eine unmittelbare Gefahr. Im Ernstfall sollen schützende Bereiche beziehungsweise Räume aufgesucht und die behördlichen Anweisungen befolgt werden.

Entwarnung: Ein einminütiger gleichbleibender Dauerton bedeutet schließlich das Ende der Gefahr.

Auch das Handy kann plötzlich Alarm schlagen

Neben den Sirenen wird am 3. Oktober auch AT-Alert getestet. Das System ergänzt die klassischen Zivilschutzsirenen und ermöglicht Behörden, Warnmeldungen direkt an Mobiltelefone in einem bestimmten Gebiet zu schicken.

AT-Alert basiert auf der sogenannten Cell-Broadcast-Technologie. Dafür werden weder eine eigene App noch eine Anmeldung oder die Bekanntgabe einer Telefonnummer benötigt.

Um 12:00 Uhr ist eine österreichweite AT-Alert-Auslösung durch das Bundesministerium für Inneres vorgesehen. Um 12:45 Uhr folgt eine weitere Auslösung durch die Landeswarnzentralen für das jeweilige Bundesland. In Grenzgebieten zwischen Bundesländern kann daher auch eine zusätzliche Meldung aus dem Nachbarbundesland empfangen werden.

Rund 2.450 Sirenen allein in Niederösterreich

Auch in Niederösterreich werden die Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Beim Probealarm 2025 wurden laut Land NÖ rund 2.450 Sirenen getestet. 99,71 Prozent funktionierten einwandfrei, bei sieben Sirenen wurde ein Teilausfall festgestellt.

Damit ist der jährliche Test weit mehr als nur eine Routineübung: Fehler können erkannt und anschließend behoben werden, bevor das Warnsystem tatsächlich benötigt wird.

Was bedeuten die Sirenen im Ernstfall?

Gerade der Probealarm ist eine gute Gelegenheit, sich die drei wichtigsten Zivilschutzsignale zu merken:

3 Minuten Dauerton = WARNUNG
Radio oder Fernsehen einschalten und Informationen beachten.

1 Minute auf- und abschwellender Ton = ALARM
Gefahr! Schutz suchen und behördliche Anweisungen beachten.

1 Minute Dauerton = ENTWARNUNG
Die unmittelbare Gefahr ist vorüber. Weitere Informationen der Behörden beachten.

Also nicht erschrecken: Am 3. Oktober ist es nur ein Test

Wenn am Samstag, 3. Oktober 2026, rund um die Mittagszeit im Bezirk Gänserndorf und im restlichen Österreich die Sirenen heulen und gleichzeitig eine Warnmeldung am Smartphone erscheint, besteht daher kein Grund zur Beunruhigung.

Der österreichweite Zivilschutz-Probealarm läuft zwischen 12:00 und 13:00 Uhr und soll dafür sorgen, dass im Ernstfall sowohl die Technik als auch die Bevölkerung vorbereitet sind.

Quelle: Bundesministerium für Inneres und Land Niederösterreich.

Informationen des Landes NÖ zu den Warn- und Alarmsignalen

Wie finden Sie den Artikel?

0 Reaktionen